Dieses interdisziplinäre Projekt in Kooperation mit der Akademie der bildenden Künste Wien setzt auf die künstlerisch-wissenschaftliche Erschließung einer projizierten gemeinsamen Urgeschichte.

Das Projekt „Architekturführer Niederösterreich im 20. Jahrhundert“ zielt darauf ab, den architekturgeschichtlich einzigartigen Forschungsansatz von Friedrich Achleitner, Architekt, Architekturkritiker und Schriftsteller, für Österreich zu komplettieren.

In der Tonkünstler-Residenz Grafenegg, wo akustisch herausragende Spielstätten zur Verfügung stehen, entsteht die Tonkünstler-Akademie als Zentrum der musikalischen Exzellenz- und Talentförderung, um junge Musikerinnen und Musiker am Beginn ihrer künstlerischen Karriere bestmöglich auf die Herausforderungen des aktuellen Lebens im professionellen Musikerberuf vorzubereiten und für den Orchesteralltag zu qualifizieren.

Das Buchprojekt „Krems. Verborgene Schätze einer Stadt“ soll ein Streifzug durch die Stadt Krems sein, der LeserInnen an Orte führt, die möglicherweise nicht auf den ersten Blick ihre verborgenen Schätze offenbaren. Wohl aber auf den zweiten: Wir blicken hinter die Fassade von Gebäuden und lernen ihre BewohnerInnen von damals und heute kennen.

Digitalisierung gewinnt in der Agrarwirtschaft stark an Bedeutung und kann einen Beitrag leisten, um Herausforderungen, wie den Klimawandel oder steigende Anforderungen seitens der Gesetzgebung und der Gesellschaft, zu bewältigen und einen zunehmenden Kostendruck der landwirtschaftlichen Produktion aufzufangen. Dabei spielen die Arbeitsbereiche Sensorik, Robotik, Automation und künstliche Intelligenz eine wesentliche Rolle.

Unser demokratisches System wird kontinuierlich von gesellschaftlichen Veränderungen herausgefordert und muss sich unter wechselnden Rahmenbedingungen bewähren. Vor diesem Hintergrund befasst sich das Forschungsprojekt „Zukunft in EU-ropa und Österreich: Demokratie und Regionen“ mit dem Zustand der Demokratie in Österreich und Europa und erarbeitet Perspektiven für ihre Weiterentwicklung.

Die unterschiedlichen Entwicklungen des Kulturjournalismus werden im Rahmen eines mehrsemestrigen Projektes an der Universität Wien erforscht. In Kooperation mit dem Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft und mit Forum Morgen wird unter der Leitung von Prof. Klaus Lojka dieses mehrstufige Projektvorhaben umgesetzt.

Die bereits angelaufene technologische Revolution wird unsere Art zu arbeiten und zu leben, unsere gesamte Kultur, massiv beeinflussen. Sie ist nicht vergleichbar mit früheren technologischen Revolutionen, weil sie rascher und tiefgreifender ist als jede technologische Umwälzung zuvor. Die aktuellen Technologien von Artificial Intelligence über Robotics bis zu Genetic Engineering werden innerhalb weniger Jahre weltweit in so gut wie alle Lebensbereiche eingreifen und gravierende Auswirkungen auf das Leben der Menschheit haben.

Als Gründungsdirektor des 1962 als „Museum des 20. Jahrhunderts“ eröffneten heutigen Museums Moderner Kunst Stiftung Ludwig war Werner Hofmann (geb. 1928 in Wien –  2013 in Hamburg) oft mit dieser Frage konfrontiert. Er setzte sich unermüdlich für die Positionierung der Moderne in Österreich ein und förderte junge Talente, die neue Strömungen von Paris und New York nach Wien brachten. Aber nicht nur als genialer Ausstellungsmacher, sondern auch als Kunsthistoriker und Intellektueller war Hofmann ein widerständiger Denker.